Sternenfeld.

Momente, die einem ,einfach so, vollkommen aus dem Nichts heraus,  geschenkt werden.
Danke.

 

Nächtliche Klicks in Kisten

Na, auch ne Überraschung im Briefkasten gefunden? 

Gut. Morgen.

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Pappkartongebirgens

Berge versetzen können wir in der Regel nicht. Aber die Berge versetzen sich manchmal auch selbst.
Gut, die Berge sind in der Regel dann gar keine Berge. Vielmehr Menschen, die mal starke, große Felsen waren. Oder sich zumindest so getarnt haben. Als Fels. Der da ist. Der da bleibt.
Dem Stürme nichts anhaben und den Wellen nicht zerschmettern können.
Und dann war es aber doch nur ein Haufen Pappkartons mit Steinemuster drauf. Den wäscht der erste Regen weg und er liegt dann schmutzig und stinkend in der Einfahrt rum, zusammengeschrumpelt auf ein Minimum und, wenn man nicht aufpasst, rutscht man drauf aus. Räumt man ihn nicht sofort restlos weg, vergiftet er womöglich noch die Blumen mit Farbresten, die sich im Regen langsam von der Pappmasse lösen. 

Und dabei hat man ihn ja selbst da hineingestellt, da rein ins Blumenbeet, sah irgendwie schon schön aus. Drüber nachgedacht hat man eher nicht so viel, was vielleicht passiert wenn sich das Wetter ändert, was es übrig lässt im Beet. Dort ist jetzt wieder Platz für neue Felsen, aus echtem Stein, ohne giftigen Matsch der sich langsam aber sicher immer tiefer in die Erde fressen würde. Und ohne Pappfiguren, die gerne soviel mehr sein wollen. Und es irgendwie dennoch nie über den ersten Sommerregen hinausschaffen. 

Spiegel mich

Das Schönste auf der Welt ist aufrichtige Freundschaft, die Halt gibt und hält.

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Raum für Alle. 

Lalibela – Äthiopischer Genuss

Ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt von Ingolstadt und schon is(s)t man in Lalibela, der Stadt, die den Äthiopiern heilig ist.
In diesem Fall ist Lalibela kein Wallfahrtsort, sondern ein kleines, gemütliches Restaurant, liebevoll und mit Herzblut geführt, so versteckt, dass man leicht dran vorbeilaufen könnte.

Lalibela

Blick ins Restaurant

Im Herzen der Stadt kochen die Inhaberin Wintana und ihr Ehemann leckeres Essen aus der Heimat, ergänzt wird das Ganze durch selbst gerösteten Kaffee und wechselnde Spezialitäten wie etwa selbstgemachten Honigwein.
Sobald man das Lalibela betritt reisen alle Sinne weit weg nach Äthiopien, der Duft ist einmalig und die Herzlichkeit, mit der man jedes Mal empfangen und begrüßt wird, auch.
Die Speisekarte ist klein gehalten, vom Veganer bis hin zum Fleischesser kommen dennoch alle auf ihre Kosten.

Bei meinen letzten Besuchen habe ich mir mit meiner Begleitung einen „Enjera“ Mix Teller geteilt. Und hier sind wir auch schon bei dem Teil, der dieses Essen so wahnsinnig besonders und einmalig macht:
Die „Enjeras“. Das sind pfannkuchenähnliche Fladen, die auf großen Platten liegen mit allerlei Leckerein drauf wie gelben Linsen, Spinat oder auch Rindfleisch, alles unvergleichlich geschmackvoll gewürzt und zubereitet.
Wer möchte kann sich auch ein „Enjera“ auf die Hand machen lassen, also „to-go“.
Diesesmal habe ich mich für Shiro-wot entschieden, ein traditionell gewürztes Kichererbsenpüree, serviert auf dem typischen Fladenbrot, ebenfalls sehr zu empfehlen.

Shiro wot

Meine Kichererbsen, Honigwein und im Hintergrund der berühmte Mischmasch Teller 🙂

Mit den Händen schmeckt es natürlich am besten, die richtige „Schaufeltechnik“ wird einem gern erklärt, ansonsten steht an jedem Tisch auch Besteck bereit.
Als kleinen Appetitanreger bekamen wir dieses Mal selbstgemachten Honigwein von der Chefin, den man aus kleinen Fläschchen trinkt und der sehr süß und würzig schmeckt.
Satt, zufrieden und mit einem Lächeln geht man hier anschließend seines Weges, mit dem Vorsatz auf jeden Fall bald mal wieder vorbeizukommen.

Eckdaten:

Lalibela Ingolstadt
Hieronymusgasse 13
85049 Ingolstadt

 

Speisekarte:

 

Speisekarte

Blick ins Restaurant

Öffnungszeiten:

 

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open doors

Schwarzer Kaffee

Walk of Shame

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Tolle Ansichten von Hr. Tolle

Es hat schon immer Menschen gegeben, die wahrscheinlich eher zufällig realisierten, dass ein Leben frei von Leiden möglich ist. Auch heute noch kommen Menschen nicht nur durch spirituelle Lehren, sondern eher zufällig mit diesem Wissen in Kontakt. Meistens geschieht dies in Lebenssituationen, die von außen betrachtet unerträglich erscheinen.Sie haben das Beispiel des Familienvaters gegeben. Es gibt aber noch schlimmere Situationen als diese, z.B. Menschen, die im Gefängnis eingesperrt sind oder an einer unheilbaren Krankheit leiden und nicht wissen, wie lange sie noch leben werden. In einer solchen Situation, in der man scheinbar nicht länger mit dem eigenen körperlichen oder seelischen Schmerz leben kann, ist die Chance für spirituelle Transformation besonders groß. Das Leid, welches ein Mensch in einer solchen Situation empfindet, liegt aber nicht an dem Lebensumstand selbst, sondern daran, dass er den gegenwärtigen Moment, so wie er ist, nicht annehmen will, deshalb vor ihm wegläuft oder ihm inneren Widerstand



entgegen setzt.

Ich möchte näher erklären, warum dieser innere Wiederstand auftaucht. Menschen beginnen bereits als Kleinkinder, sich mit bestimmten Gedankenstrukturen und -formen zu identifizieren. Die erste Identifizierung ist der Name, dann der Besitz „mein Spielzeug“. Dabei ist das Spielzeug selbst nicht entscheidend, sondern der Gedanke von „meinem“ Spielzeug. Das heißt, Kinder fangen an, sich mit dem gegenständlichen Bewusstsein zu identifizieren. Darüber hinaus nimmt das Kind noch viele weitere Identifikationen aus der eigenen Kultur auf. Es wird durch seine Eltern, Lehrer und die Gesellschaft konditioniert und identifiziert sich im Laufe seines Lebens meist vollständig mit gesellschaftlichen Rollen. Diese Rollen – als Mutter, Vater, nicht gut genug, arbeitslos, erfolgreich – hält es für seine wahre Identität, ohne zu erkennen, dass es sich dabei lediglich um Gedankenformen handelt. Jede Rolle ist nur eine Gedankenform. Die meisten Menschen sind mit diesem Selbst, das aus den Gedankenformen entstanden ist, vollständig identifiziert. Sie kennen den Teil, der über dieses Selbst als „Ich als meine Rolle“ hinaus geht, gar nicht.

Dieses begrenzte Bewusstsein beinhaltet ein tiefes Gefühl von „noch nicht genug zu haben“ und „noch nicht vollkommen zu sein“ und das Gefühl, für die eigene Vollkommenheit noch etwas zu benötigen. Darum versuchen Menschen alle möglichen Dingen anzuhäufen, um mehr sie selbst zu sein und vollkommener zu werden.
Leben im JETZT 

Interview mit Eckhart Tolle 

(Das Interview führte Doris Irding für die neue esotera) 

im April 2002 

http://www.leben-im-sein.de